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Eigenes Schreibbüro als Nebenjob

August 10, 2019

Nebenjob gesucht?
Dann könntest du in deinem eigenen Schreibbüro arbeiten

 

Mit transkribieren kannst du ganz einfach Geld verdienen – von Zuhause aus

Vielleicht bist Du ja schon länger auf der Suche nach einem Job, mit dem Du ganz unkompliziert und flexibel Geld von zuhause aus verdienen kannst? Dann solltest Du Dir überlegen, ob Du nicht als Schreibbüro Transkription, Korrektur und Lektorat anbieten willst. Vor allem, wenn Du ein sicheres Gefühl für Sprache und Grammatik hast, wirst Du bestimmt Spaß an diesen Jobs haben und Dir gleichzeitig einen schönen Nebenverdienst erarbeiten. Aber was bedeutet eigentlich „Transkribieren“ und was macht ein Schreibservice beim Korrektorat und Lektorat?

Was ist Transkribieren?

Transkribieren ist die Verschriftlichung einer Audiodatei: Häufig werden beispielsweise Interviews, Podiumsdiskussionen oder Gruppengespräche als Textdatei benötigt, um sie weiter bearbeiten zu können. Um aus dem gesprochenen Wort eine Textdatei zu machen, gibt es zwar mittlerweile verschiedene Worterkennungs-Softwares, aber bis jetzt konnte noch keine entwickelt werden, die ein zufriedenstellendes und fehlerfreies Ergebnis abliefert. Denn dort, wo das menschliche Ohr Nebengeräusche, Dialekte oder Durcheinanderreden gut filtern kann, kommt eine Software sehr schnell an ihre Grenzen. Deshalb bedeutet „Transkription“ im klassischen Sinn: Kopfhörer auf, Audiodatei angeschaltet und Interview abtippen. Und da Transkribieren sehr zeitaufwendig ist, wird diese Aufgabe gern an Profis weitergegeben. Denn eine geübte Schreibkraft schafft in einer Arbeitsstunde rund 15-20 Audiominuten, Anfänger höchstens fünf bis acht.

Und was sind Korrektorat und Lekorat?

Natürlich kannst Du mit Deinem Schreibbüro noch weitere Dienstleistungen außer der Transkription von Interviews anbieten. Wenn Du Spaß an Grammatik und Rechtschreibung hast und diese sehr sicher beherrschst, kannst Du beispielsweise das Korrektorat von Texten übernehmen. Dabei untersuchst Du das Dokument auf Rechtschreibfehler und bringst es in die korrekte grammatikalische Form. Der Stil und inhaltliche Fehler werden beim Korrektorat nicht berücksichtigt, das geschieht im Lektorat. Wenn Du diesen Service in Deinem Schreibbüro anbietest, überprüfst Du Manuskripte neben dem Korrektorat auch auf eine einheitliche Sprache hin und markierst gegebenenfalls Widersprüchliches in den Aussagen. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Du die Grundaussage der Arbeit veränderst. Im Verlagswesen geht der Begriff „Lektorat“ sogar noch ein bisschen weiter, denn dort übernimmt der Lektor auch noch Management-Aufgaben für den Autor, damit dieser sich ganz auf das Schreiben konzentrieren kann.

Voraussetzungen, damit Du als Schreibkraft arbeiten kannst

Wenn Du Deinen eigenen Schreibservice anbieten willst, musst Du natürlich einige Voraussetzungen mitbringen. Einmal musst Du Deine Dienstleistungen steuerrechtlich korrekt abrechnen, dann brauchst Du etwas Equipment, um starten zu können, und zu guter Letzt natürlich die nötigen Fähigkeiten. Wir haben Dir im Folgenden das Wichtigste zusammengetragen, auf das du achten solltest.

Das ist steuerrechtlich zu beachten

  • Regelfall arbeitest Du selbstständig, wenn Du Transkription, Korrektorat oder Lektorat anbietest.
  • Dafür musst Du beim Finanzamt Dein Gewerbe bzw. Deine Freiberuflichkeit anmelden.
  • Wenn Du anderweitig angestellt bist, aber noch einen Job von zuhause aus machen willst, kann Du auch nebenberuflich selbstständig arbeiten. In den meisten Fällen musst Du dies Deinem Arbeitgeber melden. Ebenso musst Du Deine Selbstständigkeit beim Finanzamt anmelden.
  • Beachte aber, dass Du dann mit Deiner Krankenversicherung die Frage klären musst, ob Du über Deinen Arbeitgeber versichert bist oder ob Du den Beitrag allein bestreitest.
  • Wenn Deine Einnahmen in Deinem ersten Geschäftsjahr nicht höher ist als 17.500 € und im laufenden Jahr nicht höher als 50.000 € sind, fällst Du unter die Kleinunternehmerregelung und brauchst keine Umsatzsteuer auf Deinen Rechnungen auszuweisen.

Die Ausstattung Deines Schreibbüros

  • Als Schreibkraft brauchst Du nicht viel Equipment, aber Du benötigst einen Computer mit Zugang zum Internet, da die Dateien eigentlich immer online verschickt werden.
  • Um effektiv transkribieren zu können, empfiehlt sich eine Transkriptions-Software. Die gängigste auf dem Markt ist f4transkript.
  • Weiter benötigst Du für die letzte Korrekturrunde Deines Transkripts (und natürlich zum Korrigieren und Lektorieren) ein Textverarbeitungsprogramm wie Word, Pages oder LibreOffice.
  • Gute Kopfhörer sind der Schlüssel zum Erfolg beim Transkribieren. Investiere hier lieber etwas mehr Geld in Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (noice-cancelling).
  • Manche Transkribierer schwören auf ein Fußpedal, mit dem die Aufnahme gestoppt und wieder gestartet werden kann.

Diese Fähigkeiten solltest du mitbringen

  • Wenn Du als Schreibbüro durchstarten willst, ist es natürlich unerlässlich, dass Du fit in Rechtschreibung und Grammatik bist sowie ein sicheres Sprachgefühl und ein gutes Hörverstehen mitbringst.
  • Du solltest die Sprache, in der Du transkribierst, auf sehr gutem bis muttersprachlichem Niveau beherrschen, andernfalls wird es sehr mühsam.
  • Beim Transkribieren geht es auch darum, schnell zu schreiben und dabei keine Fehler zu machen, also solltest Du dementsprechend schnell und blind tippen können.
  • Fachwissen hilft Dir weiter, wenn Du Transkriptionen aus bestimmten Bereichen wie Biologie oder Medizin übernimmst, da Du dann nicht jeden Fachbegriff nachschlagen musst.
  • Für die Transkription von Interviews gibt es feste Regelwerke, die Du beherrschen solltest. Meist wird dabei die Methodik nach Dresing & Pehl angewandt.

Transkribieren – der perfekte Nebenjob von zuhause aus

Wenn Du gerne tippst und Dich mit Manuskripten beschäftigst, sind Transkribieren, Korrektorat und Lektorat der perfekte Job von zuhause aus. Zwar sind Abgabefristen einzuhalten, aber innerhalb dieses Rahmens kannst Du Deine Arbeitszeiten völlig flexibel in Dein Leben integrieren. Du stockst als Schreibkraft ohne viel Aufwand Dein reguläres Einkommen. Als Student kannst Du Dir damit Dein Studium finanzieren und vielleicht schon mal für die Interviews Deiner eigenen Bachelorarbeit üben. Da die meisten Aufträge wissenschaftliche oder gesellschaftliche Themen behandeln, bildest Du Dich darüber hinaus weiter und bleibst immer auf dem Laufenden.

Starte Deinen eigenen Schreibservice!

Also, wenn es Dich nun in den Fingern juckt, dann melde Dich schnell beim Finanzamt, rüste Deinen Computer mit der nötigen Software aus, lies Dich in das Regelwerk ein und los geht’s! Für Deine ersten Kunden gibst Du eine Stellenanzeige auf oder hängst einen Zettel an das Schwarze Brett in Deiner Uni. Oder Du bewirbst Dich bei Transkripto, die Dir bequem und zuverlässig Deine ersten Aufträge vermitteln. Viel Spaß mit Deinem Schreibbüro!

Doch lieber Transkriptionen in Auftrag geben?
Dann hier entlang